Sakramente - Zeichen der Nähe Gottes
Letzte Änderung 25.11.2011
Menschen brauchen Zeichen und Riten. So sind die Sakramente der Kirche Zeichen der Liebe und Zuneigung
Gottes zu uns Menschen.
In den sieben Sakramenten kommt uns Gott in Jesus Christus entgegen. An wichtigen Wegstationen
(Knotenpunkten) unseres Lebens dürfen wir als Christen ganz besonders die Nähe und Liebe Gottes
durch die Sakramente erfahren. Es ist die feste Zusage: hier und heute handelt Gott an uns Menschen,
er heilt, tröstet und stärkt uns Menschen.
Taufe
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Die Taufe ist das sogenannte Eingangssakrament. Das Sakrament der Taufe gehört zusammen mit den Sakramenten der Firmung und der Eucharistie zu den sogenannten Initialsakramenten (Sakramente des Anfangs). Am Anfang unseres Glaubenslebens liegt die Taufe, mit ihr beginnt für uns als Christen ein Weg in das Leben der christlichen Gemeinde, der Kirche, und zugleich in die Welt. Gott, der uns in Jesus Christus nahe gekommen ist und der Ursprung und Ziel unseres Lebens ist, sagt zu uns: Ich geh mit dir und ich lasse die Gemeinschaft der Kirche mit dir gehen. |
In unserer Kirchengemeinde gibt es in regelmäßigen Abständen Taufsonntage. Die Feier der Taufe kann im sonntäglichen Gemeindegottesdienst oder im Anschluss daran stattfinden. Die Anmeldung zur Taufe erfolgt über das Pfarrbüro.
Kommunion - Sakrament der Eucharistie
| "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" ist der Vollzug der Eucharistiefeier. Die sonntägliche Eucharistiefeier der Gemeinde ist der zentrale christliche Gottesdienst. In dieser Feier sind wir Gäste am Tisch des Herrn, wir haben Anteil am Leben unseres Herrn Jesus Christus, an seinem Tod und seiner Auferstehung. Mit den Jüngern von Emmaus dürfen wir sagen: "Herr bleibe bei uns". Wir dürfen für unseren Lebensweg Stärkung und Gemeinschaft erfahren. Jesu, der Herr, ist bei uns im Brot des Lebens, er ist an unserer Seite. | ![]() |
Das Sakrament der Eucharistie empfangen junge Christen in der Regel zum ersten Mal im Alter von neun Jahren,
bzw. in der dritten Grundschulklasse. Die Vorbereitung, welche im Herbst beginnt, geschieht in Kleingruppen,
die sich wöchentlich treffen. Die Feier der ersten Heiligen Kommunion ist am Ostermontag, oder an einem der
folgenden Sonntage in der Osterzeit.
Informationen und Kontakt über die Gemeindereferentin
Versöhnung
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Der Weg unseres Lebens ist oftmals schwer, es gibt Abwege, Irrwege, Ermüdung, Zweifel, Zurückbleiben, Streit unter Weggefährten, falsche Zielsetzungen. Es gibt Schuld, wir tun einander Böses. Es sind Lasten, die uns den Lebensweg mühsam machen. Als Christen glauben wir, dass Jesus gekommen ist, das Verlorene zu suchen. Er will uns helfen, einen neuen Weg zu finden. Das Sakrament der Versöhnung schenkt uns diesen Neuanfang. |
Es lässt uns einen neuen, versöhnten Weg gehen - mit Gott und den Menschen. Gott nimmt mich wieder zu sich und
in seine Gemeinschaft. Jedem und jeder Einzelnen wird diese Vergebung Gottes ganz konkret durch den Priester zugesagt:
"Ich spreche dich los. Deine Sünden sind dir vergeben". Diese Zusage lässt aufatmen, neu ins Leben gehen.
Das Sakrament der Versöhnung kann zu festgesetzten Zeiten empfangen werden
(bitte dem aktuellen Kirchenfenster entnehmen), ein
anderer Termin kann aber auch mit den Priestern vereinbart werden.
Firmung
| Durch die Taufe sind wir Kinder Gottes geworden: Kinder, die Gott ihren Vater nennen dürfen. Das, was in der Taufe begonnen wurde, wird in der Firmung besiegelt, bestätigt und bestärkt. Wir übergeben uns Gott, dass er uns festigt. Die Firmung macht deutlich, dass ich nun vollständiges Mitglied der christlichen Gemeinschaft bin, mit allen Rechten und Pflichten. | ![]() |
In unserer Kirchengemeinde wird das Sakrament der Firmung jährlich Jugendlichen zwischen 14 und
15 Jahren gespendet. Das macht noch einmal deutlich, dass junge Menschen ganz bewusst "ja“ zum Glauben
sagen und bereit sind, nach dem Beispiel Jesu in dieser Welt zu leben. Gottes Geist, Gottes Kraft
stärkt und ermutigt sie dazu.
Selbstverständlich kann das Sakrament der Firmung auch im Erwachsenalter empfangen werden.
Die Vorbereitung auf die Firmung, welche im November beginnt, geschieht zurzeit in Kleingruppen,
in gemeinsamen Nachmittagen und durch die freiwillige Teilnahme an verschiedenen Projekten.
Informationen und Kontakt über die Gemeindereferentin.
Krankensalbung
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Menschen erfahren Krankheit und Tod. Das Sakrament der Krankensalbung will dem kranken Christen in der Krise seiner Krankheit die helfende Nähe Gottes und den tröstenden Beistand seines Heiligen Geistes vermitteln. Die Krankheit ist eine Situation, die den ganzen Menschen betrifft. Im Sakrament der Krankensalbung wird dem Dunkel und Schweren der Krankheit und des Alterns ein Zeichen christlicher Hoffnung entgegengesetzt. |
Das Sakrament will und kann, gerade auch im Angesicht von bedrückenden Krankheitssituationen eine Lebenshilfe sein. Es kann helfen, die Situation im Glauben anzunehmen und so die Last der Krankheit zu bewältigen. Menschen, die dem Tode nahe sind, wird durch das Sakrament der Krankensalbung die Hoffnung auf die Auferstehung zugesagt, so dass diese Menschen getröstet und gestärkt von diesem Leben in ein anderes Leben hinübergehen können. In unserer Gemeinde laden wir einmal im Jahr zum Gottesdienst mit der Spendung des Sakramentes der Krankensalbung ein. Selbstverständlich stehen die Priester auch sonst in schwierigen Situationen z.B. auch vor einer schweren Operation zur Spendung der Krankensalbung zur Verfügung. Kontakt über das Pfarrbüro oder über die Priester.
Ehe
| Die Ehe ist keine Erfindung des Christentums. Vielmehr erfährt die Ehe durch unseren christlichen Glauben eine besondere Bestimmung. Im Zueinander von Mann und Frau wird die Zuwendung Gottes zu uns Menschen sichtbar - Gottes Liebe und Treue, die in Jesus Christus greifbar geworden ist und Menschen immer wieder stärkt und aufrichtet. | ![]() |
Die Ehe wird zum Abbild des Bundes Gottes mit uns Menschen. In dieser Glaubensüberzeugung bekommen Liebe, Treue und Partnerschaft eine neue Dimension. Im Sakrament der Eheschließung wird die Ehe zum Ort der Gegenwart Gottes für uns selbst und auch für andere. Auch bei aller Brüchigkeit menschlichen Lebens bleibt die eheliche Gemeinschaft der Platz, an dem wir anfanghaft vollkommenes Glück und tiefe Geborgenheit unter vorläufigen menschlichen Bedingungen erfahren können.
Nähere Informationen und Terminvereinbarungen sind über die Gemeindepfarrer erhältlich.
Priesterweihe
Das Sakrament der Weihe ist die Befähigung und Beauftragung zum Amt in der Kirche. Es schenkt eine besondere
Teilhabe am Amt Jesu Christi, des einen und einzigen Hohenpriesters und des einen Mittlers zwischen Gott und den
Menschen (vgl. 1 Tim 2,5). Der Geweihte wird befähigt, im Vollzug seiner Sendung "in der Person Christi",
des Hauptes der Kirche, zu handeln. Näher hin hat er besonderen Anteil am Priester, Propheten und Hirtenamt
Jesu Christi. Er hat also einen dreifachen Dienst: Er ist ausgesandt zur Verkündigung und zur Lehre, zur
Spendung der Sakramente und um das ihm anvertraute Volk Gottes zu leiten.
Ähnlich wie bei der Taufe und wie bei der Firmung wird diese Teilhabe am Amt Jesu Christi ein für allemal verliehen.
Deshalb verleiht auch das Sakrament der Weihe ein unauslöschliches geistiges Prägemal und kann nicht wiederholt werden.
Nur aus der besonderen Gemeinschaft und Freundschaft mit Jesus Christus heraus können die Amtsträger
in der Kirche ihren Dienst in rechter und fruchtbarer Weise erfüllen und aus innerer Überzeugung Vorbilder
ihrer Herde sein (vgl. 1 Petr 5,3).
Nähere Informationen zum Priesteramt finden Sie hier oder sprechen Sie die Gemeindepfarrer dazu an.
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